11.03.2020

COVID-19: Informationen zu Corona in der Universitätslandschaft

Das Coronavirus oder COVID-19 betrifft auch die deutsche und die internationale Universitätslandschaft. Wie geht Singapur mit der Situation als Beispiel voran und wie informieren Universitäten die Studierenden?

Das Coronavirus oder COVID-19 ist in den Medien momentan so präsent wie kein anderes Thema und betrifft auch die deutsche und die internationale Universitätslandschaft. Wir raten, die Situation realistisch zu beurteilen und keine Panik ausbrechen zu lassen sondern vielmehr darauf zu achten, dass sich das Virus so langsam wie möglich verbreitet, um die Gesundheitssysteme zu entlasten. Wie wir bereits bei den Buschbränden gesehen haben, haben die Universitäten in Australien und Neuseeland hervorragende Kommunikationskanäle, um Studierende und Mitarbeiter stets auf dem Laufenden zu halten sowie ein modernes Gesundheitssystem.

Wie ist die aktuelle Lage an den Universitäten?
Auch in Australien und Neuseeland und Südostasien gibt es aktuell Corona-Fälle. Wie in Deutschland werden die betroffenen Personen isoliert behandelt, um eine Ausbreitung zu vermeiden. Ansonsten läuft der Unibetrieb ganz normal ab.

Australien
Australische Universitäten schicken uns und Studierenden stets aktuelle Infos per E-Mail. Die Kommunikationskanäle, die für die Bushfires eingerichtet wurden, werden ebenso für Informationen rund um Corona verwendet.
So auch die Queensland University of Technology:
„Basing decisions on accurate information from trustworthy sources combined with regular rigorous hand washing seem to be the best advice for us as we go about our daily tasks. We are adhering to these principles.”

Auf den Homepages aller Universitäten findest du stets die neuesten Informationen zu COVID-19, wie zum Beispiel auf folgender FAQ-Seite der La Trobe University .

Aktuelle Einreisebestimmungen für Australien findest du hier.

Asien
Die James Cook University Singapur hat ein Video mit aktuellen Studierendenstimmen auf Instagram veröffentlicht.

Sandra S., die aktuell in Singapur studiert, beschrieb die Lage im Februar wie folgt:
„Die JCU hat Maßnahmen ergriffen, beispielsweise wird die Körpertemperatur gemessen und
Angaben müssen getätigt werden, bezüglich Fieber, Husten, etc.
Ich denke man sollte auf keinen Fall Panik schieben, da in Deutschland auch gerade die
Grippe grassiert und diese auch nicht unterschätzt werden sollte. Wenn man mit Bedacht an die Sache rangeht und sich gut schützt, wie das Tragen von Masken, Händewaschen und Ausstattung mit Desinfektionsmittel sowie Meiden von zu engem Kontakt mit extremen Menschenmassen sollte man eigentlich guter Dinge sein.“


Singapur handelte schnell und effizient, um eine exponentielle Verbreitung von COVID-19 zu stoppen und vor allem keine Panik ausbrechen zu lassen:

„Die einschlägigen Diagramme zu Covid-19 im Stadtstaat zeigen vielmehr eher Beruhigendes auf: Seit dem 23. Januar, als der erste Infektionsfall verzeichnet wurde, verbreitet sich das Virus erstens nicht explosionsartig, sondern linear und hat bis zum Wochenende 138 Personen befallen. Zweitens verläuft die Linie der genesenen Patienten, deren Zahl jetzt bei 90 steht, parallel zur ersten, was heisst, dass der Verlauf der Krankheit bisher gleich und dadurch prognostizierbar geblieben ist. In diesem Zusammenhang die dritte Erkenntnis: Nach durchschnittlich 12 Tagen hat ein Patient die Infektion in der Regel überwunden.“

Quelle: Neue Züricher Zeitung, Link, Zugriff: 11.03.2020

Neuseeland:
In Neuseeland ist die Fallzahl immer noch sehr gering. Damit dies weiterhin so bleibt, ist es möglich, dass Einreisende aus bestimmten Gebieten Quarantänemaßnahmen erfüllen müssen. Die aktuellen Bestimmungen findest du hier.

Die Lage in Deutschland:
Viele deutsche Universitäten haben bereits den Semesterstart verschoben, um die Verbreitung zu verlangsamen. Bitte wende dich mit Fragen oder Unsicherheiten zu deinem Auslandssemester an uns und an das International Office deiner Hochschule.
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat ebenfalls eine Seite mit Informationen zu Corona eingerichtet.

Tipps:

Auch wir empfehlen die allgemeinen Hygienemaßnahmen, also Händewaschen und unnötigen Kontakt zu meiden und bei Symptomen die Notfallrufnummer zu wählen oder sich mit dem Hausarzt zu besprechen, ohne sofort eine Praxis aufzusuchen und den Kontakt zu Risikogruppen zu vermeiden. Telefonisch, per Mail oder per Social Media sind ebenso bei Fragen zu eurem Auslandsstudium ganz risikolos zu unseren Bürozeiten erreichbar. 

  • Buche deinen Flug am besten mit der Option das Datum im Nachhinein zu verschieben. Die meisten Airlines sind momentan sehr kulant was Verschiebungen angeht. Beachte die Einreisebestimmungen von Australien und Neuseeland bei deiner Flugbuchung und vermeide eine Zwischenlandung in Risikogebieten.
  • Dein Semester in Deutschland wird sich verschieben? Plane dein Auslandsstudium vorerst ganz normal, auch für Studienstart im kommenden Semester. Mit Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen lässt sich dein Start an der ausländischen Uni jederzeit und auch noch sehr kurzfristig verschieben! Unsere Beraterinnen können dir außerdem immer Alternativen anbieten.