Nützliche Tipps zum Studium in Neuseeland

Flug nach Neuseeland

Eine ganze Reihe von Fluggesellschaften bieten Flüge nach Neuseeland an, von denen unter anderem Singapore Airlines spezielle Studententarife in ihrem Angebot haben. Empfehlenswert ist es auf jeden Fall, einen (meist kostenlosen) Zwischenstopp einzulegen. So fliegt Singapore Airlines  über Singapur, Cathay Pacific über Hongkong, Qantas über Singapur oder Bangkok, China Air über Taipeh, Garuda Air über Denpasar (Bali) und Thai Airways über Bangkok. Die Preise sollten je nach Buchungsfrist, Saison und Aufenthaltsdauer zwischen, 1.000 und - 1.300 liegen. Das Gepäcklimit liegt bei 20kg.

Übergepäck

Hinflug: Manche Fluglinien gewähren für Studenten, die zum Studium nach Neuseeland fliegen, eine Erhöhung des Gepäcklimits um 10kg, so dass insgesamt 30kg ohne Zusatzkosten mitgenommen werden können. Man sollte diese Erhöhung aber auf jeden Fall mindestens 2 Wochen vor Abflug beantragen. Ein Fax direkt an die Fluglinie mit der Studienbestätigung der neuseeländischen Universität und einem Anschreiben sind dafür meist ausreichend.
Erkundigen Sie sich auch über Flüge über die USA, dort sind 30kg Gepäck üblich.

Rückflug: Auch wenn man noch nicht mit 30kg oder mehr nach Neuseeland gekommen ist, so hat man zumindest nach dem Aufenthalt meist Probleme, die Unterlagen der Universität, Souvenirs, Mitbringsel oder gar Surfboards nach Hause zu transportieren. Um die sehr hohen Zuschläge der Fluggesellschaften für Übergepäck zu umgehen, sollte man das Gepäck bei Frachtanbietern am jeweiligen neuseeländischen (im umgekehrten Fall am deutschen) Flughafen separat aufgeben. Oft wird das Gepäck auch direkt zu Hause abgeholt. Diese Möglichkeit ist sehr viel billiger und das Gepäck kommt meistens 2-4 Tage später in Deutschland an. Ein solches Frachtunternehmen ist z.B. http://www.nzbaggagemovers.co.nz/index.html

Wohnungssuche

Die Wohnungssuche in Neuseeland läuft sehr ähnlich ab wie in Deutschland. Gute Wohnmöglichkeiten finden sich meist samstags in den lokalen Zeitungen und an den Schwarzen Brettern der Universitäten. Eine sehr empfehlenswerte Lokalzeitung ist die New Zealand Herald. In der Samstagausgabe findet man alle aktuellen Wohnungsanzeigen oder man sucht online (www.nzherald.co.nz) nach Wohnungen, Zimmer, Häusern...für Neuseeland, im Speziellen für den Raum Auckland. Online Informationen gibt es auch unter http://www.realestate.co.nz/ . Außerdem haben die meisten Universitäten extra Housing Offices, die aktuelle Wohnungsangebote bereithalten, gute Tipps geben und ggf. Referenzen für die Vermieter ausstellen können. Weiterhin gibt es eine große Anzahl an Wohnungsmaklern (Real Estate Agents), die gegen eine Gebühr i. H. von meist 2 Wochenmieten Wohnungen und Häuser vermitteln.

Unser Tipp zur Wohnungssuche: eine temporäre Unterkunft für die ersten Tage buchen und vor Ort auf die Suche gehen. In der Orientation Week lernt man viele ausländische und neuseeländische Studenten kennen, mit denen man eine schöne Wohnung oder ein Haus mieten kann. Der Vorteil einer eigenen Wohnung ist, dass man unabhängig ist, und vor allem aussuchen kann wo man wohnen möchte (wie wär´s am Strand?). Außerdem ist diese Variante meist günstiger und flexibler als eine Unterkunft direkt auf dem Campus. Ideal ist, die Samstagszeitung zu kaufen und die entsprechenden Angebote mit einem Mietwagen zu besichtigen (ein Straßenverzeichnis bekommt man mit dem Mietwagen).

Telefonieren (Festnetz):

Auf dem neuseeländischen Telefonmarkt findet man eine Vielzahl an Anbietern und somit günstige Preise. Noch günstiger sind die Prepaid-Telefonkarten im Wert von NZ$ 10-20 und 50, die an den meisten Postämtern verkauft werden. Lassen Sie sich über die günstigste Karte für Sie beraten und vergleichen Sie die Preise.
Die günstigsten Telefontarife von Deutschland aus erfährt man unter www.billiger-telefonieren.de.  

Laptops

Auch kein Problem. Alles was man dazu benötigt ist ein Adapter für die neuseeländischen Steckdosen (s. Stromnetz). Viele Universitäten bieten zudem Wireless-Netzwerkkarten für Laptops an (meist gegen ein Pfand), mit denen man sich in das Universitätsnetz einloggen kann. Diese Karten werden übrigens auch gegen eine geringe Gebühr auf dem Flughafen in Singapur verliehen, was zum Zeitvertreib während eines Zwischenstopps ganz praktisch sein kann.

Internet

Anbieter für Internetzugänge gibt es auch in Neuseeland genügend. Empfehlenswert sind Flatrates, die z.B. bei http://www.kiwilink.co.nz/ für ca. A$ 25 pro Monat zu haben sind. Als Zugangskabel kann das konventionelle Telefonkabel benutzt und vom Telefon in den Laptop umgesteckt werden.

Stromnetz

Um deutsche Elektrogeräte anschließen zu können, benötigt man einen Adapter, den man sowohl in Deutschland als auch in Neuseeland kaufen kann. Empfehlenswert in Neuseeland ist die Elektrohandelskette "Dick Smith", die Adapter für etwa 13 $NZ verkauft.

Kostenloses Bankkonto in Neuseeland

Ein Konto in Neuseeland zu eröffnen ist für Studenten meist kostenlos. Darin enthalten ist eine Bankkarte, mit der man in sämtlichen Geschäften bargeldlos bezahlen kann (EFTPOS). Zum Transfer des Geldes nach Neuseeland gibt es verschiedene Möglichkeiten. Man kann das Geld nach der Eröffnung eines Kontos in Neuseeland z.B. per Überweisung nach Neuseeland transferieren. Dies dauert in der Regel 4 Arbeitstage. Man sollte allerdings auf die anfallenden Gebühren der jeweiligen Bank achten. Eine andere beliebte Möglichkeit ist, Geld per EC-Karte an einem neuseeländischen Bankautomaten abzuheben und vor Ort auf ein kostenloses Bankkonto einzuzahlen. Die Gebühren liegen ca. bei 1.50-2.50 Euro pro Transaktion. Aber auch völlig kostenloser Geldtransfer nach Neuseeland ist möglich: Man kann mit der deutschen EC Karte bei einer Partnerbank in Neuseeland Geld vom deutschen Konto abheben und auf das Konto in Neuseeland einzahlen. Die bargeldlosen Transaktionen vor Ort erfolgen dann mit der Karte der neuseeländischen Bank. Aktuelle Informationen zu entsprechenden Konten erhalten Sie bei den GOzealand! Studienberatern. Neuseeländische Dollars sollten generell nur in begrenztem Umfang mitgenommen werden, da die Wechselgebühren der Banken sehr hoch sind. Eine bessere Alternative sind Euro Traveller-Cheques, die, abgesehen von einem besseren Umrechnungskurs, Sicherheit gegen Diebstahl und Verlust bieten. Eine Kreditkarte sollte bei längeren Aufenthalten auch nicht fehlen.

Auto

Der neuseeländische Markt bietet wöchentlich eine sehr große Anzahl an günstigen Gebrauchtwagen. Insbesondere die Pinnwände an den Backpackers und an den Universitäten sind eine gute Möglichkeit, ein Schnäppchen zu ergattern. Andere Möglichkeiten sind Zeitungen wie die Herald, die ähnlich wie Sperrmüll und Flohmarkt in Deutschland wöchentlich einen Anzeigenmarkt für Gebrauchtwagen beinhalten.
Beliebte Fahrzeuge für Studenten und Backpacker sind Ford Falcons, Holden Commodores und Panel Vans. Diese empfehlen sich besonders, da man darin schlafen und sich die Kosten für Unterkünfte bei längeren Reisen sparen kann. Nicht zu vergessen natürlich VW Kombi Busse.
Empfehlenswert ist, entweder von Deutschland aus einen Schutzbrief über den ADAC, oder in Neuseeland über RAA, bzw. RAC zu beantragen, damit man im Ernstfall abgesichert ist. Außerdem ist zu beachten, dass bei der normalen "Rego" meist nur Personenschäden in einem anderen Fahrzeug abgesichert sind. Eine separate Versicherung sollte deshalb zusätzlich abgeschlossen werden.

Achtung: Als Deutsche(r) sollte man in den ersten Wochen mit dem eigenen Auto sehr vorsichtig sein, zumal in Neuseeland Linksverkehr ist.

Inlandsflüge

Das Reisebüro Flightcentre bietet einen Überblick über die aktuellen Angebote der Billigflieger, welche Fluglinien verfügbar sind und wie hoch die Preise sind. Dieses Reisebüro gibt es in allen größeren Städten.

 

 

 

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